Controller
Wir bieten Fach- & Führungskräften im Bereich Finance & Controlling qualitativ nachhaltige Begleitung und exzellente Karriere-Chancen und Perspektiven, um ihre individuellen beruflichen und persönlichen Ziele zu verfolgen. Unsere Kunden profitieren von unserem Netzwerk an qualifizierten Fach- und Führungskräften zur Festanstellung und für Projekte.
Über Treuenfels
Menschen beruflich fördern.
Treuenfels ist der Personal-Partner im Bereich Finance & Controlling. Seit über 25 Jahren bringen wir Karrieren voran und treiben Unternehmen an. Mit unserem Kandidaten-Pool besetzen wir Stellen permanent und interimistisch – vom Young Professional bis zur Top-Managerin. Dabei agieren wir mal strategisch-beratend, mal ganz kurzfristig. Und immer so, wie es die Kandidaten und Unternehmen brauchen – persönlich, ganzheitlich, hanseatisch-diskret.
Berufsbild
Was ist ein Controller?
Der Controller begleitet Unternehmensentscheidungen in der Rolle des »betriebswirtschaftlichen Gewissens«. Anders als der Titel vermuten lässt, hat jedoch nur ein kleiner Aufgabenbereich des Controllers mit Kontrolle zu tun. Vielmehr dienen seine Analysen dazu, Handlungsempfehlungen für die Steuerung des Unternehmens abzuleiten, sie an das Management zu kommunizieren und als kompetenter Sparringspartner bei möglichen Entscheidungen zu agieren.
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Ausbildung
erfolgreich abgeschlossenes Wirtschaftsstudium, idealerweise mit dem Schwerpunkt Controlling oder alternativ Finance/ Rechnungswesen
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Einstiegsgehalt
50.000 € brutto p.a.
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Spitzengehalt
100.000 € brutto p.a.
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Aufstiegschancen
Senior Controller, Corporate Controller, Leiter Controlling, CFO
Aufgaben
Was macht ein Controller?
Oft sind die Aufgaben im Controlling inhaltlich verteilt, z.B. nach Business Units, nach Tochtergesellschaften oder nach Fachbereichen wie Produktion, Vertrieb, Supply Chain, Einkauf, Personal etc. Hier fungiert der Controller als Businesspartner, entwickelt spezifische Kennzahlensysteme und analysiert die jeweils steuerungsrelevanten Kennzahlen, um das Bereichs-Management zu unterstützen.
Die Aufgaben eines Controllers umfassen:
- Verantwortung für die Budgetplanung und ggf. die Forecasts der zu betreuenden Bereiche
- Durchführung von Soll/ Ist-Analysen der geplanten Budgets bzw. Forecasts sowie Ableitung von Empfehlungen für Gegensteuerungsmaßnahmen
- Präsentation der Analysen und der abgeleiteten Empfehlungen vor Entscheidern des Unternehmens und/oder externen Stakeholdern (wie z.B. Banken)
- Weiterentwicklung der steuerungsrelevanten Kennzahlen (KPIs) und der dafür relevanten IT-Tools
- Optimierung der Prozesse und Methoden im Controlling
- Beobachtung relevanter Entwicklungen im Markt, bei der Konkurrenz oder auf gesetzlicher Ebene
- (Teil-)Verantwortung und Begleitung von controllingrelevanten Projekten (EDV-Einführung, Unternehmenstransaktion, etc.)
- Bearbeitung von Ad-hoc-Anfragen
- Kaufmännischer Support bei Projekten des Fachbereichs
Ausbildung
Wie wird man Controller?
- erfolgreich abgeschlossenes Wirtschaftsstudium, idealerweise mit dem Schwerpunkt Controlling oder alternativ Finance/ Rechnungswesen
- je nach Controlling-Rolle kann auch ein anderer Schwerpunkt relevant sein: beispielsweise Logistik für Supply Chain Controlling, Sales für Vertriebscontrolling, Ingenieurwesen für Produktions-/ Werkscontrolling
- alternativ: erfolgreich abgeschlossene kaufmännische Ausbildung sowie Weiterbildung(en) im Controlling ((I)HK, CA Controller Akademie)
- praktische Erfahrungen im Controlling beginnend bei Praktika/ Werkstudententätigkeit oder aus angrenzenden Bereichen (z.B. Wirtschaftsprüfung)
- sehr gute MS-Excel-Kenntnisse
- Erfahrung im Umgang mit Präsentations-Tools sowie ERP und/ oder BI-Tools
- mindestens gute Englischkenntnisse; ggf. weitere Fremdsprachen
Gehalt
Was verdient ein Controller?
Die Gehaltsbandbreite für Controller ist sehr weit gefasst und liegt bei einem Jahresbruttoeinkommen von ca. 50.000 bis hin zu 100.000 €. Neben der persönlichen Qualifikation ist das Gehalt von mehreren Faktoren abhängig, wie beispielsweise der beruflichen Erfahrung, dem Standort und der Branche des Arbeitgebers sowie dem individuellen Verhandlungsgeschick und den aktuellen Arbeitsmarktbedingungen.
Aufgaben
Im Folgenden einige Gehaltsbeispiele:
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Erfahrung
Ein Controller mit zwei Jahren Berufserfahrung verdient i.d.R. weniger als ein Controller mit 15-jähriger Erfahrung.
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Standort
Die Gehälter sind in Hamburg höher als in Schwerin.
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Branche
Unternehmen der Pharma-, Rüstungs- bzw. Tabakindustrie zahlen i.d.R. höhere Gehälter als Unternehmen aus der Verlags- bzw. Modebranche oder dem Einzelhandel.
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Verhandlungsgeschick
Sich und seine Leistungen zum richtigen Zeitpunkt zwecks Gehaltserhöhung gegenüber dem Vorgesetzten zu verkaufen, gelingt dem einen besser, dem anderen weniger. Wichtig ist, es aktiv anzusprechen und mit Leistungen zu begründen.
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Ertragssituation des Unternehmens
Besonders ertragsstarke Unternehmen honorieren ihre Mitarbeiter oftmals gesondert monetär, etwa mit einem zusätzlichen Gehalt. Es werden können auch andere geldwerte Vorteile (Inhouse-Kaffeebar, Zahlung eines Fitness-Studio-Abos, Essenszuschüsse, subventionierte Kantine etc.) angeboten werden.
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Wechsel des Unternehmens
Oft ist der Gehaltsanstieg besonders hoch, wenn der Arbeitgeber gewechselt wird.
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Konkurrenz am Markt
Je geringer die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt ist, desto größer sind die Chancen auf ein höheres Gehalt. In Hamburg etwa gibt es wenig Industrieunternehmen, daher sind erfahrene Werks-/ Produktionscontroller kaum zu finden. Auch wenn das Unternehmen besondere Fremdsprachen- bzw. EDV-Kenntnisse verlangt, freut sich der entsprechend qualifizierte Kandidat über seinen höheren Marktwert.
Anforderungen
Was erwartet man von einem Controller?
Der Controller sollte in erster Linie analytisch und zahlenaffin sein. Verbunden mit einer hohen Auffassungsgabe, kann er mögliche Entscheidungen des Unternehmens betriebswirtschaftlich erfassen, analysieren und begleiten. Um hier als gefragter Sparringspartner akzeptiert zu sein, ist ein kommunikationssicheres Auftreten notwendig.
Die Freiheitsgrade in der Gestaltung von Steuerungsinstrumenten füllt er zuverlässig, proaktiv und kreativ. Eine gute Belastbarkeit trägt dazu bei, auch in zeitlichen Hochphasen (wie Budgetplanung, Ad-hoc-Analysen für das Management, Projekte wie Unternehmenskäufe und -verkäufe) fundierte und verlässliche Ergebnisse zu liefern.
Karriere
Aufstiegschancen als Controller
Ein kommunikationsstarker, proaktiver und sympathischer Controller ist innerhalb des zu betreuenden Bereiches bzw. beim Management in kurzer Zeit ein gern gesehener Ansprechpartner. Das dadurch entstehende berufliche Netzwerk kann für die berufliche Weiterentwicklung des Controllers innerhalb des Unternehmens nur von Vorteil sein. Ein Wechsel in eine verantwortungsvollere Rolle im zu betreuenden Bereich (für einen Financial-Controller z.B. die Leitung eines Working-Capital-Projektes, für den Beteiligungscontroller z.B. die Teamleitung des Controllings der Tochtergesellschaft) erweist sich oft als vielversprechender erster Schritt auf der Karriereleiter.
Die Rolle als Leiter Controlling ist für viele erstrebenswert und daher mit hohem Wettbewerb verbunden. Sich im Job zu bewähren, Verantwortung zu übernehmen sowie überdurchschnittliches berufliches Engagement sind wesentliche Voraussetzungen, um sich als Führungskraft im Controlling zu qualifizieren.
Controller sind potentielle Geschäftsführer
Je nach Ambition ist in der Leitung einer Controlling-Abteilung noch nicht die Spitze der Karriereleiter erreicht. Nächste Schritte sind die Gesamtleitung des Finance Teams bis hin zum CFO, dann die kaufmännische Gesamtleitung oder der Einstieg in die Geschäftsführung..
Um hoch gesteckte Karriereziele zu erreichen, sollten Controller neben großer Eigenmotivation auch ein hohes Maß an Flexibilität mitbringen, sowohl in Bezug auf den Arbeitsort als auch auf die Branche und die Wahl des Arbeitgebers.